PRIVATES, IM BROWSER GESTEUERTES BILDWERKZEUG

Farbfehlsichtigkeits-Simulator

Erkunden Sie, wie Farben in einem Bild unter vier Farbseh-Approximationen erscheinen können. Dies ist eine Designvorschau, keine Diagnose oder exakte Kopie der Sehkraft einer Person.

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Decodierung, Simulation, Vergleich und PNG-Export erfolgen in Ihrem Browser. Das Bild wird nicht hochgeladen, gespeichert oder in Analysen einbezogen.

Simulator ausprobieren

Wählen Sie ein PNG-, JPEG- oder WebP-Bild, fügen Sie ein Bild ein oder beginnen Sie mit unserem Beispiel.

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PNG, JPEG oder WebP · bis zu 20 MiB · bis zu 16,8 MP · 8192 px pro Seite

Sie können auch ein Bild aus der Zwischenablage einfügen.

Was ist ein Farbenblindheitssimulator?

Ein Farbenblindheitssimulator wandelt ein Bild anhand gängiger Modelle für Farbsehschwächen um. So lassen sich dieselben Oberflächen, Diagramme, Karten, Illustrationen oder Fotos vergleichen, ohne die Quelldatei zu verändern.

Diese Seite ist eine Lern- und Gestaltungshilfe. Sie verändert Bildpixel, prüft aber nicht Ihr Sehvermögen, bestimmt keine Farbsehschwäche und zeigt nicht exakt, was eine andere Person sieht.

Möchten Sie Ihre eigene Rot-Grün-Erkennung prüfen? Nutzen Sie unseren kurzen, nicht diagnostischen Screening-Test.

Farbenblindheits-Screening starten

Wann dieser Simulator hilfreich ist

Nutzen Sie die Vorschau früh im Entwurf und erneut vor der Veröffentlichung – besonders dort, wo Farbe Status, Kategorie, Richtung oder Betonung vermittelt.

01

Oberflächen und Produktzustände

Vergleichen Sie Fehler-, Erfolgs-, Warn-, Deaktiviert-, Auswahl- und Fokuszustände, wenn Farbtöne schwerer zu unterscheiden sind.

02

Diagramme und Datenvisualisierung

Prüfen Sie Reihen, Legenden, Heatmaps und kleine Markierungen auf Farben, die zusammenfallen oder schwer zu verfolgen sind.

03

Karten und Schaubilder

Kontrollieren Sie Routen, Bereiche, Beschriftungen und Anmerkungen, bei denen eine reine Farbcodierung wichtige Informationen verbergen könnte.

04

Marken- und Kampagnenmotive

Sehen Sie Logos, Handlungsaufrufe, Social-Media-Grafiken und Kampagnenmotive vorab an und beachten Sie Kontrast sowie zusätzliche Hinweise.

Wie man den Simulator benutzt

  1. 1Wählen Sie ein unterstütztes Bild aus, ziehen Sie es hinein oder fügen Sie es ein, oder laden Sie das mitgelieferte Beispiel.
  2. 2Wählen Sie Protan, Deutan, Tritan oder die feste Achromatopsie-Approximation.
  3. 3Für Protan, Deutan oder Tritan passen Sie die illustrative Stärke von 0% bis 100% an.
  4. 4Vergleichen Sie die originale und die simulierte Ansicht, und laden Sie dann ein PNG ohne Metadaten herunter, falls nützlich.

Simulationstypen

Protan, Deutan und Tritan bezeichnen hier Modellfamilien, keine Diagnose einer Person. Wählen Sie den Modus passend zu der Farbbeziehung, die Sie prüfen möchten.

Protan

Protan ist ein Oberbegriff für protanopia (Protanopie) und protanomaly (Protanomalie) im Bereich der L-cone bzw. langwelligen Zapfen. Dieser Modus nutzt eine Machado-Näherung.

Deutan

Deutan ist ein Oberbegriff für deuteranopia (Deuteranopie) und deuteranomaly (Deuteranomalie) im Bereich der M-cone bzw. mittelwelligen Zapfen. Dieser Modus nutzt eine Machado-Näherung.

Tritan

Tritan ist ein Oberbegriff für tritanopia (Tritanopie) und tritanomaly (Tritanomalie) im Bereich der S-cone bzw. kurzwelligen Zapfen. Die Modellgrundlage und individuelle Wahrnehmung sind begrenzt und verschieden.

Achromatopsie

Verwendet eine feste, luminanzerhaltende Graustufendarstellung. Sie bildet weder Photophobie, verringerte Sehschärfe, Nystagmus noch andere reale Begleiterscheinungen ab.

Statisches Vergleichsbeispiel

Original: Farbfehlsichtigkeits-Simulator

Original

Protan: Simuliert 100%

Protan

Deutan: Simuliert 100%

Deutan

Tritan: Simuliert 100%

Tritan

Dasselbe integrierte Beispiel als Original sowie als Protan-, Deutan- und Tritan-Näherung bei 100 % illustrativer Stärke.

Die feste Einstellung erleichtert den Vergleich und stellt die Sicht keiner einzelnen Person exakt dar.

So interpretieren Sie die Vorschau

Suchen Sie nach verlorenen Unterscheidungen statt nach einem einfachen Bestanden-oder-Nichtbestanden. Vergleichen Sie jede Ansicht in der später genutzten Größe mit dem Original.

1

Zusammenfallende Farben finden

Achten Sie darauf, wann benachbarte Bedienelemente, Diagrammreihen, Routen oder Statusfarben schwer unterscheidbar werden.

2

Kleine Details und geringe Kontraste prüfen

Kontrollieren Sie dünne Linien, kleine Schrift, Symbole, Rahmen und gedämpfte Zustände in ihrer tatsächlichen Größe.

3

Beobachtungen in Änderungen umsetzen

Ergänzen Sie Beschriftungen, Symbole, Muster, Formen oder stärkere Kontraste und prüfen Sie anschließend erneut.

Methode

Protan, Deutan und Tritan verwenden die 2009 veröffentlichten, vorberechneten Matrizen von Machado, Oliveira und Fernandes. Für die illustrative Stärke wird zwischen benachbarten Modellsamples interpoliert; Farben werden im linearen RGB-Licht transformiert, Alpha bleibt erhalten. Achromatopsie nutzt eine feste Graustufendarstellung auf Basis der relativen Luminanz.

Wichtige Einschränkungen

Eine Simulation kann nicht exakt wiedergeben, was eine bestimmte Person sieht. Individuelles Sehen, Displaykalibrierung, Farbprofile, Umgebungslicht, Bildkompression und Modellumfang beeinflussen das Ergebnis. Die Achromatopsie-Graustufenansicht bildet zudem weder Photophobie, Sehschärfe, Nystagmus noch andere reale Erfahrungen ab. Das Werkzeug diagnostiziert oder klassifiziert keine Person und korrigiert keine Farben.

Checkliste für farbzugängliches Design

Behandeln Sie die Simulation als einen Beobachtungsschritt und prüfen Sie danach diese praktischen Punkte.

  • Verwenden Sie Farbe nicht als einziges Mittel für Bedeutung oder Aktionen.
  • Ergänzen Sie Status- und Kategoriefarben durch Text, Symbole, Formen, Muster oder Rahmen.
  • Prüfen Sie Text- und Nichttextkontrast getrennt in der vorgesehenen Größe.
  • Kontrollieren Sie dünne Linien, kleine Beschriftungen, deaktivierte Zustände, Fokus und Diagrammreihen.
  • Testen Sie mehrere Simulationsmodi, statt eine Vorschau für alle Farbsehschwächen anzunehmen.
  • Verbinden Sie automatische und manuelle Prüfungen mit Forschung unter Beteiligung farbfehlsichtiger Menschen.

Häufig gestellte Fragen

Methoden- und Zugänglichkeitsquellen

Die Simulation folgt Machado, Oliveira und Fernandes (2009). Gesundheitsquellen erläutern Farbsehschwächen und Achromatopsie; WCAG-Quellen stützen die Gestaltungshinweise. Diese Organisationen haben die Website weder geprüft noch empfohlen.

Nur Annäherung an das Bildungsdesign. Kein medizinischer Test, keine Diagnose, Zertifizierung oder exakte Darstellung des Sehvermögens einer Person.